BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Sabre//Sabre VObject 4.5.8//EN
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
UID:sabre-vobject-fd949349-f82e-4267-9098-b918dac72d3f
DTSTAMP:20260920T173930Z
SUMMARY:Sie glauben an Engel\, Herr Drowak?
DESCRIPTION:Die lebensfrohe Studentin Lena übernimmt im Auftrag des "Amtes
  für Ruhe und Ordnung" einen Job als Schreibtherapeutin und soll im Resoz
 ialisierungsprogramm namens "Tolerant und gewaltfrei durch Kreativität" e
 inen Schreibkurs geben. Zu ihrem Kurs erscheint allerdings nur ein einzige
 r Teilnehmer: Hugo Drowak\, ein hasserfüllter\, misanthropischer Alkoholi
 ker. Mit Ehrgeiz und unverwüstlichem Optimismus weckt Lena unerwartet Dro
 waks literarisches Talent. Doch als dieser beim Schreiben in seine Erinner
 ungen eintaucht\, kehren verdrängte Dämonen zurück. Lena kämpft darum\
 , Drowak vor sich selbst zu schützen und ihm zu helfen\, wieder an das Gu
 te im Leben zu glauben.Nicolas Steiners surreale Tragikomödie oszilliert 
 gekonnt zwischen zarter Hoffnung und grotesken menschlichen Abgründen. De
 r Schweizer Regisseur ("Above and Below")\, der bisher vornehmlich im Doku
 mentarfilm-Bereich tätig war\, widmet sich in seinem ersten Spielfilm den
  Schatten der Vergangenheit. Über "Sie glauben an Engel\, Herr Drowak?" s
 chreibt er: "Es geht um die Bedürfnisse des Menschen\, um Zugehörigkeit\
 , um Nähe\, um das Trauma einer Liebesgeschichte\, die aus der Vergangenh
 eit hochkocht. Das hat etwas Universales\, einen wahren Kern\, den jeder n
 achvollziehen kann. Eine zentrale Frage ist auch: Sind Liebe\, Mitmenschli
 chkeit und Glück erzwingbar? Ich fasse "Sie glauben an Engel\, Herr Drowa
 k?" als einen sehr menschlichen Film auf\, den wir in einem Kosmos gemacht
  haben\, der nicht ganz realistisch ist. Und der trotzdem sehr nah an unse
 rer Lebensrealität ist."Neben der ebenso berührenden wie skurrilen Story
  und dem hervorragenden Schauspielensemble beeindruckt auch die formale Eb
 ene des Films. Die Szenerie\, in der "Sie glauben an Engel\, Herr Drowak?"
  spielt\, ist eine minutiös gestaltete surreale Gegenwartswelt aus brutal
 istisch anmutenden Bauten und kantigen Wohnklötzen\, in schwarz-weiss gef
 ilmt. Diese überspitzte dystopische Vision unserer Gegenwart steht im Kon
 trast zu Szenen aus der Vergangenheit\, die in warmen Farben wiederauflebe
 n. Für die exzellente Kameraarbeit wurde der Film am Internationalen Fest
 ival von Shanghai ausgezeichnet.So\, 6. September\, 18 Uhr: Nach dem Film 
 Gespräch mit Kaya Inan (Editor)\, moderiert von Vanessa Zallot (Medienwi
 ssenschaftlerin).
LOCATION:Kino Cameo\, Lagerplatz 19\, 8400 Winterthur
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20261002T121500
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20261002T121500
ORGANIZER:
END:VEVENT
END:VCALENDAR
