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SUMMARY:Fragmente – Gesicherte Ruine oder ruinierte Burg
DESCRIPTION:Jahrhunderte lang genutzt und später aufgegeben\, bilden mitte
 lalterliche Burgruinen in Graubünden ein historisch relevantes Erbe. Dass
  es diese Bauwerke noch so zahlreich gibt\, ist nicht allein ihrer massive
 n Bauweise geschuldet\; oft sind es variierende Arbeitskonstellationen\, d
 ie am Erhalt dieser zwecklos gewordenen «Liegenschaften» mitwirken. Sind
  daran Architekt:innen beteiligt\, betreten sie oft Neuland. Dies betrifft
  die Bauaufgabe\, aber auch die Kooperation mit den unterschiedlichen Akte
 urinnen und Akteuren.\nDie Restaurierung und Erschliessung der Burg Neu-As
 permont in Jenins verfolgt ein differenziertes Schutzkonzept\, welches nic
 ht nur maximale Schutzmassnahmen vorsieht\, sondern sich zu Teilen auch au
 f minimale konserva­torische Eingriffe beschränkt und damit bewusst den 
 Zerfall zugunsten des «Erlebnis­wertes» der Ruine in Kauf nimmt. Die ne
 ue Erschliessung verwandelt die Burg von einem unzugänglichen Denkmal in 
 einen erfahrbaren Raum – dieser steht bei der Projekt­entwicklung stets
  im Fokus. Dabei ist es nicht die starke Präsenz der neuen Elemente\, son
 dern die poetische Wirkung des Bestandes\, welche die Qualitäten der Burg
 ruine unmittelbar erfahrbar macht.\nVortrag von Esther Elmiger\, im An­sc
 hluss Podiums­­­diskus­sion mit Valentin Groebner\, mo­deriert durch 
 Martin Tschanz.\n 
LOCATION:Architektur Forum Ostschweiz\, Davidstrasse 40\, 9000 St. Gallen
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ORGANIZER:Architektur Forum Ostschweiz
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