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SUMMARY:(Un)freiwillige Reisen von Jüdinnen und Juden im Spätmittelalter
DESCRIPTION:im Rahmen der Europäischen Sommeruniversität für Jüdische S
 tudien \nDer Vortrag untersucht für den Zeitraum des 13. und 15. Jahrhun
 derts die Mobilität jüdischer Männer und Frauen jenseits von Vertreibun
 g und Flucht: Welche Motivationen und Gründe bewegten – im wahrsten Sin
 n des Wortes – Jüdinnen und Juden\, sich auf oft gefährliche Fahrten u
 nd Reisen zu begeben? Welchen obrigkeitlichen und innerjüdischen Einschr
 änkungen waren sie unterworfen? Und wie lässt sich Unterwegssein von Mig
 ration und Flucht abgrenzen? Auf der Basis von christlichen und jüdischen
  Quellen und mit einem besonderen Fokus auf Frauen wird die Rekonstruktion
  einer höchst mobilen Zeit versucht.  \\n\\nPD Dr. Martha Keil studierte
  Geschichte und Judaistik in Wien und Berlin und erhielt 2007 die Venia le
 gendi für Österreichische Geschichte an der Universität Wien. Als Senio
 r Scientist am Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Univ
 ersität Wien war sie von 2004 bis 2026 auch wissenschaftliche Leiterin de
 s Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten). Seit 202
 3 steht sie der Gedenk- und Kulturstätte Ehemalige Synagoge St. Pölten a
 ls wissenschaftliche Kuratorin vor. Ihre Forschungen\, Publikationen und A
 usstellungen widmen sich der jüdischen Alltags- und Kulturgeschichte und 
 den Lebenswelten jüdischer Frauen in der Vormoderne sowie der jüdischen 
 Geschichte und Gedenkkultur Österreichs. 2025 erhielt sie den renommierte
 n Wilhelm Hartel-Preis der Österr. Akademie der Wissenschaften.
LOCATION:Salomon Sulzer Saal\, Schweizerstrasse 31\, 6850 Hohenems
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