BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Sabre//Sabre VObject 4.5.8//EN
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
UID:sabre-vobject-b896d0da-47ec-40e7-85f3-a9c32156dda7
DTSTAMP:20260704T170540Z
SUMMARY:Anna Mabo – Mittelschwere Ekstase
DESCRIPTION:„Mittelschwere Ekstase“ heißt das vierte Album von Anna Ma
 bo. Da sind 14 Songs\, befüllt mit beschwipsend virtuoser Musik\, mit imm
 er noch dichteren Sprachkunstwerken an jener Stelle\, wo bei anderen Küns
 tlern und Künstlerinnen „Texte“ stehen\, und mit einer so eigenständ
 igen Gesangsschönheit\, daß das Werk aus einer anderen und zweifelsfrei 
 besseren Welt zu kommen scheint. \nBei Mabos vorigen drei Platten\, „Di
 e Oma hat die Susi so geliebt“\, „Notre Dame“ und „Danke gut“\, 
 waren die Titel  verläßlich falsche Spuren: Wer die Platte auflegte\, s
 tellte sich etwas vor\, und diese Vorstellung wurde vom ersten Song sofort
  sanft aber bestimmt beiseite geschoben. „Mittelschwere Ekstase“ ist h
 ingegen auch in diesem Sinne neu: Es ist drin\, was draufsteht. Auf dieser
  vierten\, so verletztlichen und doch unbesiegbaren Platte\, ja\, wirklich
 \, da ist Anna Mabo in Ekstase. Die Einordnung „mittelschwer“ stammt d
 abei wie jedes Detail an ihrem Werk von ihr selbst\, es liegt daher bei un
 s\, uns vorzustellen wie eine schwere Ekstase bei Anna Mabo ausschaut oder
  gar klingt.\nWas weiß ein Blinder? heißt es in Wien\, aber doch glaube 
 ich\, Ekstase meint hier nur (was heißt nur?) Liebe\, was sich gleichzeit
 ig altmodisch und total modern anfühlt. „Und es stört mich nicht\, da
 ß mein Knieschoner immer noch nach dir riecht“\, singt Anna Mabo in dem
  becircend schönen Lied „Dirty Dancing“\, und im vielleicht noch ber
 ührenderem „warten schwer" singt sie: „Mit dir fällt mir nichts auß
 er auf dich warten schwer“.\nAn einer anderen Stelle seufzt Anna Mabo wi
 e in einer Art schaudernden Ahnung von Bachmanns Dreißigstem Jahr: „Ich
  bin halt keine zwanzig mehr“. Eh. Hier ist jetzt eine Künstlerin\, die
  seit einem Jahrzehnt als Beruf ihre Lieder schreibt und singt\, die weit 
 gereist ist mit ihrer kleinen aber jetzt unschlagbaren Band (Clemens Saini
 tzer am Cello\, Alexander Yannilos an den Trommeln\, yeah!)\, die unterweg
 s lustig war und traurig\, sich nun aber fester denn je entschlossen zeigt
 \, die Traurigkeit der Welt nicht gewinnen zu lassen. - Ernst Molden\, Wie
 n\, Sommer 2025\nAnna Mabo. Geboren 1996 in Wien\, dort erfolgreich aufgew
 achsen. Ihr Umzug nach Ottakring und das fehlende Vertrauen ihres Vaters i
 n ihre Autofahrkünste gaben Anstoß zu den ersten Lo-Fi Songs\, mit viele
 n Worten und wenigen Akkorden. Alte Hunde\, kaputte Autos\, Väter und Mü
 tter\, Alltagsballast und Alltagspaläste\, das U-Bahnfahren – ein Quers
 chnitt durch irrelevante Wichtigkeiten und relevante Nichtigkeiten\, also 
 alles\, was das Leben so macht.
LOCATION:Spielboden\, Färbergasse 15\, 6850 Dornbirn
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20260704T200000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20260704T200000
ORGANIZER:Spielboden
END:VEVENT
END:VCALENDAR
