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SUMMARY:Schoeck & Mendelssohn
DESCRIPTION:Und diesen rücken jetzt vier Musikerinnen des Musikkollegium W
 interthur ins rechte Licht. Denn Musik solcher Qualität ist hierzulande s
 elten zu finden\, und was für ein riesiges Versprechen Schoeck in jungen 
 Jahren war\, ist in seinem 1. Streichquartett zu erleben.\nDas musste auch
  Werner Reinhart so ergangen sein\, der bald nach der Uraufführung des Qu
 artetts seine lebenslange Förderung von Schoeck begann. Auch mit Werners 
 Bruder\, dem Literaten Hans war Schoeck bekannt\, und nun erklingt seine M
 usik also im Haus eines weiteren Reinhart-Bruders\, dem Kunstsammler Oskar
 . Schoecks 1. Streichquartett ist ein Wurf\, bei genauem Hören immer merk
 würdiger\, und zugleich immer anziehender. Gerade der Mittelsatz mit sein
 en heftigen Stimmungswechseln wirkt in seiner Collage-Art einerseits sehr 
 modern\, andererseits drängt sich auf\, darin Schoecks unstetes (Liebes-)
 Leben abgespiegelt zu hören.\nDer erste Satz hingegen wirkt wie eine neok
 lassische Anverwandlung der Quartette Felix Mendelssohns\, was leichter ge
 sagt als getan ist! Schoeck gelingt dies\, nicht zufällig war er ja Meist
 erschüler von Max Reger in Leipzig. Im dritten und letzten Satz schliessl
 ich\, der fast die Hälfte des Werks einnimmt\, kehrt der Mendelssohn-Tonf
 all wieder\, aber die romantische Innerlichkeit wird gelegentlich ausgehö
 hlt\, umgestülpt … In diesem Aspekt sind dann Hindemith\, Bartók und S
 trauss nicht so weit weg\, und doch ist alles ganz Schoeck. \\n\\nEchten M
 endelssohn gibt es danach in acht Liedern und einem Fragment\, komponiert 
 auf Texte von Heinrich Heine und für Streichquartett bearbeitet von Aribe
 rt Reimann (1936–2024). Als einer der wichtigsten Opernkomponisten der j
 üngsten Epoche verstand es Reimann\, dem Unter- und Hintersinn von Mendel
 ssohn und Heine instrumentalen Ausdruck zu verleihen. Opernerfahren ist au
 ch die in Winterthur bestens bekannte Sopranistin Mélanie Adami\, die den
  kongenialenZyklus von Mendelssohn/Reimann singt.\\n\\nDas Museumscafé is
 t vor und nach der Veranstaltung geöffnet. Der Museumspass ist für diese
  Veranstaltung nicht gültig. \\n\\nOthmar Schoeck Streichquartett Nr. 1 D
 -Dur\, op. 23\\n\\nAribert Reimann «....oder soll es Tod bedeuten?» Acht
  Lieder und ein Fragment für Sopran und Streichquartett von Felix Mendels
 sohn Bartholdy
LOCATION:Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»\, Haldenstrasse 95\, 840
 0 Winterthur
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ORGANIZER:Musikkollegium Winterthur
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